Viele Feierlichkeiten

 

Hallo Welt,

in letzter Zeit gab es für mich viele Feierlichkeiten mit meiner Gastfamilie und heute möchte ich euch erzählen, wie ich die Festtage weit von zu Hause entfernt verbracht habe.

Vor Weihnachten habe ich ja schon von einigen Weihnachtsbräuchen berichtet, aber einen hatte ich dabei glaube ich nicht erwähnt: Sehr viel essen. Eine spanische Familie legt sehr viel wert auf gutes Weihnachtsessen und gibt dafür auch gerne mal uber 100€ aus, während wir in Deutschland, oder jedenfalls in meiner Familie, mit Kartoffelsalat und Würstchen sehr zufrieden sind. Hier hingegen gab es an Heiligabend als Vorspeise Teller mit verschiedenen Meeresfrüchten wie Krebsen, Gambas und Tintenfisch, aber auch einbe große Schüssel mit Schnecken und ich war eigentlich nachdem ich von allem was probiert hatte schon satt. Als Hauptgang gab es dann aber noch einen großen Braten und nach dem Essen wurde eine Platte mit verschiedenen Turrón sorten und Polvorons auf den Tisch gestellt, von denen aber kaum einer noch essen konnte. Am 25. gab es ein ganzes Lamm zum Mittagessen und vorher, wie sollte es anders sein, wieder viele Meeresfrüchte. Die Geschenke von meiner Familie aus Deutschland durfte ich am 24. abends schon auspacken, die von meiner Gastfamilie jedoch erst am 05.01., als die heiligen drei Könige sie gebracht haben. Vor dem drei königs Tag kam ja aber noch Silvester. Auch am Silvesterabend gab es wieder Meeresfrüchte als Vorspeise und danach für jeden ein gefülltes Küken. Um Mitternacht, beziehungsweise in den zwölf letzten Sekunden vor Mitternacht, wurde jede Sekunde eine Weintraube gegessen und wenn man sich dabei nicht genug konzentriert, kann es schon mal passieren, dass man sich am Ende mit vollem Mund nur ein „hohes heues hahr“ wünschen kann, weil man nichts besseres zu Stande bekommt. Dann kommt auch schon der Tag der heiligen drei Könige, wo am Abend vorher die Geschenke gebracht werden und eigentlich am nächsten morgen ausgepackt werden dürfen, aber meine Familie hat den Brauch, schon am 05. abends auszupacken. Nach dem Auspacken macht meine Familie dann traditionell Pizzen mit eigenem Teig. Dieses Jahr haben wir leider den Abend im Krankenhaus verbringen müssen, da der Vater meiner Gastmutter überraschend krank geworden war. Das letzte Fest in der Reihe ist mein 16. Geburtstag, den wir morgen mit erneut selbstgemachten Pizzen und Sushi, zusammen mit dem Geburtstag des Vaters meiner Gastmutter feiern werden. An meinem Geburtstag selber gab es jedoch schon einen Schokokuchen und Geschenke von meiner Gastfamilie. Das Beste an all den Festen war, dass ich glücklicherweise kein Heimweh bekommen habe und so die Zeit mit meiner Gastfamilie genießen konnte.

Ich melde mich wieder, wenn ich Neuigkeiten habe. Bis dahin viele Grüße,

Lena

PS: Auch wenn man es sich kaum vorstellen kann, hat es anfang der Woche richtei doll geschneit. Unten findet ihr Bilder!

 

 

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Geburtstagsgeschenke aus Deutschland. Leider zwei Tage zu spät…

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Endlich 16!

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Es schneit, es schneit, kommt alle aus dem Haus…

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Das ist nur die Vorspeise

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Sogar der Hund ist in Weihnachtsstimmung

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